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PhilosophiePaintball steht für ein sportliches Miteinander unabhängig von Sprache, Land, Kultur oder Weltanschauung. Im Sinne einer fairen Sportart engagieren sich PaintballspielerInnen für Fairness und Gruppenzusammenhalt. Als oberste Prämisse gilt: Paintballer akzeptieren absolut keine Gewalt gegen andere Menschen und grenzen sich von jeglichen aggressions- und/oder gewaltmotivierten Handlungen ab. Paintball ist keine Krieg- oder Wehrsportübung, auch kein Training „an der Waffe“, sondern eine SPORTART und als solche wird es auch von jedem Paintballer verstanden und praktiziert.
Entstehung
Paintball entstand im Jahre 1981 in den USA (Texas) mit einer Wette unter Freunden. Das Spiel nannten sie Gotcha, gespielt mit einfachen Luftdruckpistolen zur Viehmarkierung. Gotcha kommt von dem englischen „I’ve got you“ (Ich hab Dich). Bei Gotcha werden verschiedenste Szenarien nachgespielt, die eher einer militärischen Auseinandersetzung nahe kommen. Durch diese extreme Spielart ist auch das paramilitärische Image des Sportes entstanden. Mitte der neunziger Jahre wurde Gotcha immer populärer und es entstand die „No-Camo“ Bewegung, d. h. es war keine Tarnkleidung mehr erlaubt. Aus Gotcha wurde Paintball, eine Sportart, die auf festgelegten Regeln, einer klaren Kleiderordnung und einheitlichen Spielfeldern basiert. Paintball expandierte zu einer neuen Form des Sportspiels und boomt als Trendsportart nicht nur in Amerika. Paintball kann heute als ein Multimillionen-Dollar-Turniersport verstanden werden, der sich durch Internationalität und professionelles Turnierspiel auszeichnet. Mittlerweile spielen mehrere Millionen Menschen Paintball in über 40 Ländern der Erde. Und seit kurzem gibt es auch, ähnlich wie die Bundesliga im Fußball, eine Paintball-Liga. |